Hallo zusammen,

und hier ist jetzt die eigentlich nicht angedachte Fortsetzung meiner Autostory.

Im März des Jahres 2005 lief mir dieser 320i E30 von Juni 1983 mit original 71.900 km über den Weg. Normalerweise hätte ihn mein Vater gefahren (mittlerweile auch etwas vom Youngtimerfieber infiziert), da aber der Kreis Viersen keine 07er Nummern mehr für unter 30 Jahre alte Autos vergibt, wollte er diesen Wagen wieder verkaufen. Das konnte ich natürlich nicht zulassen.

Jetzt hatte ich aber schon wieder ein Problem. Sollte ich diesen Wagen als drittes Pflegekind aufnehmen oder den 315er wieder verkaufen. Aus wirtschaftlichen Gründen entschied ich mich für den Verkauf des 315 denn irgendwie ist der E30 wohl auf Grund meines Alters eher das Auto welches zu mir passt. Außerdem war der E30 fast ein Jahr älter als mein 315 E21 und damit war ich auch dem „H“- Kennzeichen schon etwas näher.

So kam ich Mitte April nach dem Verkauf meines 315 E21 zu diesem gepflegten frühen E30. Der Wagen kam aus 2.Hd und wurde scheckheftgepflegt. Die 1. Besitzerin war von 1913 und die 2. von 1933. Nach einigen Jahren Standzeit wurde der Wagen Anfang 2003 endgültig stillgelegt und in einer Halle abgestellt. Diese Standzeit war sicherlich nicht optimal für den Wagen, aber bis auf die Reifen (fast neue Conti Reifen) die jetzt einen Standplatten hatten, war der 320i ohne größere Probleme wieder in Betrieb zu nehmen. Auch die TÜV-Vollabnahme bestand er beim ersten Anlauf mit nur geringen Mängeln (Motor leicht verölt, Scheinwerfer undicht und Batterie Pluspolabdeckung fehlt). Selbst das komplette Fahrwerk inkl. Tonnenlagern erfreut sich bester Gesundheit. Auch Rost wurde nicht gefunden!!! Na ja, nach der teilweisen Zerlegung des Autos fand ich welchen unter der Kofferraumdichtung, aber das war es eigentlich auch schon. Alle anderen anfälligen Punkte waren augenscheinlich tatsächlich rostfrei (Radläufe, Wagenheberaufnahmen, Heckblech, Federdome, Schweller)

Um technisch auf der sicheren Seite zu sein bekam der Wagen noch neue Reifen, Bremsflüssigkeit, Automatikflüssigkeit inkl. Sieb, Hinterachsgetriebeöl, Motoröl, Zahnriemen, und Zündkerzen. Alles andere war OK. Tatsächlich stellt sich aber bei der Nowastowskiausfahrt im Frühjahr 05 bei Dauerregen heraus, dass es doch noch eine Roststelle geben musste denn plötzlich bekam Tabea nasse Füße. Es war zum Glück nur eine kleine Stelle am Scheibenrahmen aber mit großer Wirkung. Nach dem Ausbau der Frontscheibe wurde auch dieses Problem beseitigt und gleichzeitig demontierte ich dem kompletten Fahrzeugteppich inkl. Dämmung um diesen gründlich zu trocknen und evtl. andere Rotstellen zu lokalisieren.

Damit das Auto auch weiterhin so rostfrei bleibt wurde es anschließend von einem Fachbetrieb rostschutzversiegelt.

So wurde er ausgeliefert: 320i E30 2-türig Produktion 6/1983, 125PS ohne Kat, Check-Control(war bereits 1983 Serie), Bronzitbeige-metallic, innen Stoff nutria, elektrisches Schiebedach, Servolenkung, 3-Gang!!! Automatik, Nebellampen, Radio BMW Bavaria S, Fußmatten

Von mir bereits nachgerüstet bzw. verändert: Radio BMW Bavaria electronic von 1983, inkl. Überblendregler mit Hecklautspr. unter org. Abdeckung, Cassettenfach, rechter Außenspiegel, original Zierringe für Stahlfelgen, BMW Lederlenkrad von 1983.

So sieht der Wagen jetzt aus:

 

Zwischendurch besuchte ich noch 2005 das Jahrestreffen in München mit dem 320i,

 

plante mit meinem Cabrio das Alpentreffen 2005 in Lermoos,

   

führte es durch

 

und beendete die Veranstaltungssaison 2005 mit dem 320i beim Treffen mit Tante JU bzw. der letzten Ausfahrt des Mönchengladbacher Stammtischs

 

Fortsetzung folgt :-)


Viele Grüße

Thomas